Die Bedürfnisse der Patienten statt Behandlungswege untersuchen – EphMRA-Konferenz 2018
Zwar muss man die Perspektive der Patienten einnehmen, um sich als Pharmaunternehmen von anderen abzuheben, doch der traditionelle Patientenweg ist größtenteils ein Behandlungsweg, bei dem Ärzte, deren Untersuchungen und deren Behandlungsverhalten im Mittelpunkt stehen.
Selbst die heutigen Bemühungen um eine patientenorientierte Vorgehensweise konzentrieren sich hauptsächlich auf die Behandlung (und damit auf Produkte), anstatt von den Bedürfnissen oder den Bedarfslagen der Patienten auszugehen.
Wir vertreten die Ansicht, dass Pharmaunternehmen von diesem produktorientierten Ansatz abrücken müssen. Stattdessen sollten sie den derzeitigen patientenzentrierten Ansatz erweitern und den Patienten in den Mittelpunkt stellen. Patienten sind Menschen, und Pharmaunternehmen sollten sie auch als solche behandeln – als Menschen mit vielfältigen Bedürfnissen, Emotionen und Verhaltensweisen in entscheidenden Momenten.
Auf der EphMRA-Konferenz 2018 haben wir dargelegt, wie wichtig es ist, die Emotionen der Patienten zu verstehen, um eine gute Beziehung zu ihnen aufzubauen, und wie dies neue Chancen für Pharmaunternehmen eröffnen kann.
Referenten:
Adriënne Hoevers – die Niederländerin
Erkenntnisse aus „Untersuchen Sie die Bedarfszustände der Patienten statt der Behandlungswege“
Unter anderem haben wir den ersten Schritt zur Erschließung neuer Möglichkeiten der Patientenbindung definiert, indem wir die Emotionen der Patienten besser verstehen. Gemeinsam mit Pharmaunternehmen wollen wir nun noch einen Schritt weitergehen und den Handlungsspielraum für Pharmaunternehmen erweitern.
In diesem Vortrag wurden folgende Fragen behandelt:
Wie gehen Patienten mit den Emotionen um, die vor und während ihrer Behandlung auftreten?
Wie kann die Pharmaindustrie Patienten aktiv dabei unterstützen, ihre neue Realität emotional zu bewältigen – sei es vor oder unmittelbar nach der Diagnose einer Krankheit?
Welche Informationslücken und Bedürfnisse hat der Patient, bevor er seine Symptome versteht oder mit einer Krankheit umgeht?
Welche verschiedenen Instrumente und Formate stehen Pharmaunternehmen zur Verfügung, um mit den Patienten in Kontakt zu treten und aktiv mit ihnen zu interagieren? Welche Chancen bietet die Digitalisierung für die Patientenerfahrung?
Teilen
Abonnieren Sie unseren Newsletter
Seien Sie der Erste, der die neuesten Erkenntnisse aus der Marktforschung, Tipps von Branchenkollegen und exklusive Inhalte erhält, mit denen Sie das Entscheidungsverhalten beeinflussen können.