Die Bedürfnisse der Patienten statt Behandlungswege untersuchen – EphMRA-Tagung Deutschland 2018 in Berlin
Zwar muss man die Perspektive der Patienten einnehmen, um sich als Pharmaunternehmen von anderen abzuheben, doch ist die traditionelle „Patientenreise“ weitgehend ein Behandlungsverlauf, bei dem Ärzte, deren Untersuchungen und ihr Behandlungsverhalten im Mittelpunkt stehen. Wirklich patientenzentriert zu sein bedeutet, von den Bedürfnissen und Bedarfslagen der Patienten auszugehen und nicht von den Behandlungswegen (die traditionell als „Patientenreise“ bezeichnet werden). Selbst heutige Versuche, patientenzentriert zu handeln, konzentrieren sich hauptsächlich auf die Behandlung (und damit auf Produkte), anstatt von den Bedürfnissen oder Bedarfslagen der Patienten auszugehen.
Auf dem EphMRA Germany Meeting in Berlin haben wir darüber gesprochen, wie wichtig es ist, die Emotionen der Patienten zu verstehen, um eine gute Beziehung zu ihnen aufzubauen, und wie dies die Chancen für Pharmaunternehmen verbessern kann.
Datum und Uhrzeit: Dienstag, 17. April 2018, um 15:20 Uhr Veranstaltungsort:Das Umweltforum Referent:
Judith Suttrup, leitende Analystin
Erkenntnisse aus „Untersuchen Sie die Bedarfszustände der Patienten statt der Behandlungswege“
Unter anderem haben wir den ersten Schritt zur Erschließung neuer Möglichkeiten der Patientenbindung definiert, indem wir die Emotionen der Patienten besser verstehen. Gemeinsam mit Pharmaunternehmen wollen wir nun noch einen Schritt weitergehen und den Handlungsspielraum für Pharmaunternehmen erweitern.
Dieser Vortrag ist daher als Diskussionsrunde konzipiert, und gemeinsam mit dem Publikum möchten wir folgende Fragen erörtern:
Wie gehen Patienten mit den Emotionen um, die vor und während ihrer Behandlung auftreten?
Wie kann die Pharmaindustrie Patienten aktiv dabei unterstützen, ihre neue Realität emotional zu bewältigen – sei es vor oder unmittelbar nach der Diagnose einer Krankheit?
Welche Informationslücken und Bedürfnisse hat der Patient, bevor er seine Symptome versteht oder mit einer Krankheit umgeht?
Welche verschiedenen Instrumente und Formate stehen Pharmaunternehmen zur Verfügung, um mit den Patienten in Kontakt zu treten und aktiv mit ihnen zu interagieren? Welche Chancen bietet die Digitalisierung für die Patientenerfahrung?
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