Die Authentizitätslücke: Was die Generation Z wirklich über Ihre Marke denkt

Die Authentizitätslücke: Was die Generation Z wirklich über Ihre Marke denkt

Authentizität ist für die Generation Z keine Option, sondern eine Grundvoraussetzung. Unsere weltweite Studie* unter mehr als 500 jungen Verbrauchern in acht Ländern ergab, dass 44 % Transparenz über alles schätzen, während fast ein Drittel Marken ablehnt, die mit aufdringlichen Botschaften „zu sehr bemüht“ sind.

Die Untersuchung zeigt eine deutliche Kluft: Marken, die erschwingliche Preise, echte Zielsetzung und natürliche Kommunikation miteinander verbinden, gewinnen an Loyalität, während diejenigen, die den Profit in den Vordergrund stellen oder oberflächliche Initiativen starten, an Vertrauen verlieren.

Die Studie wurde mit QualBot, unserem Rahmenwerk für Konversationsforschung, durchgeführt und zeigt genau, wo Marken erfolgreich sind und wo sie hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Was macht Marken für die Generation Z attraktiv?

Für die Generation Z ist eine echte Verbindung zu einer Marke mit Eigenschaften wie Inklusion und Vielfalt, fairen Preisen und Zugänglichkeit, einer aktiven digitalen Präsenz und Innovation in Verbindung mit klaren Werten verbunden.

Marken, die als wirklich verbunden wahrgenommen werden, verwenden einen natürlichen Tonfall, bieten einen zugänglichen Mehrwert, kommunizieren in den sozialen Medien in einer verständlichen Sprache und zeigen echtes Engagement für soziale und ökologische Belange.

„Die Marken, die die Generation Z für sich gewinnen, haben eine grundlegende Wahrheit erkannt: Relevanz wird heute durch Werte und nicht durch Volumen erreicht. Und das erfordert eine Verlagerung vom Marketing hin zu Markenprinzipien.“

– Patricia Fujisawa, Senior Manager, SKIM

Die wichtigsten Faktoren für eine gute Verbindung

Auf die Frage, was Marken richtig machen, hoben junge Menschen Folgendes hervor:

  • Authentizität und Transparenz (44 %)
  • Digitale Präsenz und Interaktion (37 %)
  • Barrierefreiheit und faire Preise (37 %)
  • Die Fähigkeit, Trends zu verfolgen und Angebote zu personalisieren (34 %)
  • Inklusion (29 %)
  • Mit einem klaren Ziel handeln (22 %)
  • Der Einsatz von Humor und einer verständlichen Sprache (19 %)

Wo Marken die Generation Z verlieren

Zu den häufigsten Kritikpunkten gehörten:

  • Erzwungene Kommunikation („sich zu sehr bemühen“ – 32 %)
  • Übermäßige Fokussierung auf Gewinn (29 %)
  • Hohe Preise (27 %)
  • Mangelnde Vielfalt (18 %)
  • Die Einführung oberflächlicher oder minderwertiger Produkte (17 %)

Was bedeutet das für Ihre Strategie?

Die Untersuchung zeigt drei klare Prioritäten für Marken, die sich an die Generation Z richten:

  1. Innovation mit Sinn: Produkte und Erfahrungen müssen die Werte widerspiegeln, die der Generation Z wichtig sind. Sinn darf nicht nur in den Markenrichtlinien stehen, sondern muss sich auch in dem, was Sie herstellen, und in der Art und Weise, wie Sie es herstellen, widerspiegeln.
  2. Authentische Kommunikation: Konzentrieren Sie sich auf echte Geschichten, eine integrative Darstellung und eine Kommunikation, die sich natürlich und nicht erzwungen anfühlt.
  3. Intelligenteres Umsatzmanagement: Priorisieren Sie Barrierefreiheit bei Ihrer Preisgestaltung und Ihren Werbeaktionen. Die Generation Z ist bereit, für authentischen Mehrwert zu zahlen, aber hohe Preise ohne klare Begründung sind ein Dealbreaker.

„Um bei jungen Menschen eine Führungsrolle einzunehmen, muss man globale Relevanz mit lokaler Sensibilität in Einklang bringen, inklusiv und transparent sein und in Wort und Tat konsequent sein.“

– Mariana Abelha, Direktorin für Innovation, Marken- und Kommunikationserkenntnisse, SKIM

Die Methodik: Qualitative Erkenntnisse in großem Maßstab

Diese Studie wurde mit QualBot durchgeführt, unserem KI-gestützten Forschungsframework für Gespräche, das traditionelle Umfragen in dynamische Dialoge verwandelt. QualBot ist ein Chatbot für qualitative Forschung, der künstliche Intelligenz nutzt, um qualitative Feldforschung zu unterstützen, indem er bei Aktivitäten wie Sondierungen, Textanalysen, Codierungsvorschlägen und thematischen Erkundungen hilft.

Die Methodik ist besonders effektiv für Markenherausforderungen wie Verbindungsfaktoren, Assoziationen und Attribute. Sie ist auch sehr nützlich für Produktentscheidungen, einschließlich Funktionalität, Zielgruppenanpassung und Kommunikation.

Durch die Kombination tiefgreifender qualitativer Techniken erfasst QualBot emotionale und verhaltensbezogene Nuancen in großem Maßstab und liefert aussagekräftige Erkenntnisse für strategische Entscheidungen.

Möchten Sie die ganze Geschichte erfahren?

Wir würden Ihnen gerne die vollständigen Ergebnisse vorstellen und gemeinsam mit Ihnen erörtern, was diese für Ihre Strategie bedeuten.

*543junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus acht Ländern: USA, Mexiko, El Salvador, Guatemala, Brasilien, Frankreich, Großbritannien und China.

Alle auf diesem Blog veröffentlichten Inhalte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Texte, Grafiken und andere Materialien, sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von SKIM seinen Lizenzgebern, sofern nicht anders angegeben. Die unbefugte Nutzung, Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte ist untersagt. Die auf diesem Blog veröffentlichten Inhalte dienen ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. SKIM angemessene Anstrengungen, um die Richtigkeit und Relevanz der Informationen sicherzustellen, übernimmt jedoch keine Gewähr für deren Vollständigkeit, Zuverlässigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

Mariana Abelha

Geschrieben von

Mariana Abelha

Mariana Abelha ist SKIMals Director of Insights für Innovation, Marke und Kommunikation in Lateinamerika tätig. Als erfahrene Führungskraft mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung kombiniert sie ihr Fachwissen in den Bereichen Markenstrategie, Kommunikation und Innovation, um komplexe Forschungsprogramme für globale Organisationen zu gestalten. Ihre Karriere umfasst die Bereiche FMCG, Finanzen und Technologie und umfasst Führungspositionen sowohl in Beratungsunternehmen als auch in Kundenorganisationen. Mariana ist bekannt für ihre Fähigkeit, menschliche Erzählungen mit datengestützter Genauigkeit zu verbinden, und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Erkenntnisse in sinnvolle Veränderungen für Marken und Unternehmen umzusetzen.

Mehr über Mariana Abelha
Patricia Fujisawa

Patricia Fujisawa

Patricia Fujisawa ist Senior Market Research Manager bei SKIM und verfügt über Erfahrung darin, Verbrauchererkenntnisse in umsetzbare Strategien umzuwandeln. Sie hat Fachkenntnisse in den Bereichen Kommunikation, Segmentierung, Preisgestaltung und Innovation und hat Forschungsprojekte in ganz Lateinamerika geleitet, um multinationale FMCG-Marken bei der Stärkung ihres Portfolios und ihrer Marktpositionierung zu unterstützen. Patricia begeistert sich für Innovations- und Kommunikationsforschung und ist dafür bekannt, komplexe Daten in klare Empfehlungen umzusetzen, die sich positiv auf das Geschäft auswirken.

Mehr über Patricia Fujisawa