Wie Sie Ihr Produkt in einen Markt voller Auswahlmöglichkeiten einpassen - veröffentlicht von Asia Research

Wie Sie Ihr Produkt in einen Markt voller Auswahlmöglichkeiten einpassen - veröffentlicht von Asia Research

Die Freiheit der Wahl. Oberflächlich betrachtet klingt das nach einer guten Sache, und in der Marktforschung sagen die Befragten unmissverständlich, dass sie es vorziehen, die Wahl zu haben.

Doch mit der Auswahl kommt die Komplexität. Jeder, der sich schon einmal ein Auto gekauft hat, weiß das nur zu gut. Diesel, Benzin, Elektro oder Hybrid? Großraumwagen, Mittelklasse, Kleinwagen oder Kleinstwagen? Welche Marke oder welches Modell ist das beste? Und dann sind da noch die Außen- und Innenfarbe, die Unterhaltungs- und Kommunikationsoptionen und so weiter.

Diese schwindelerregende Vielfalt an Optionen bei Autos und fast allen anderen Produkten und Dienstleistungen führt zu einem Entscheidungsdilemma: Die Verbraucher haben Schwierigkeiten, sich zu entscheiden, und fürchten sogar, die falsche Entscheidung zu treffen. Paradoxerweise können die Wahlfreiheit und die damit verbundene Komplexität lähmend wirken.

Wie kann also eine Marke in einem Markt voller Wahlmöglichkeiten ein Produkt oder eine Dienstleistung optimieren, um den Verbrauchern die Wahlfreiheit zu geben, ohne Entscheidungsdilemmata zu schaffen - und gleichzeitig von der Gewinnsituation zu profitieren? In der Ausgabe Q3 2016 des Asia Research Magazine haben wir dies anhand einer Fallstudie eines Telekommunikationsunternehmens diskutiert.

Wahlfreiheit vs. vordefinierte Pakete

"Das Unternehmen bietet Telefon, Internet und Fernsehen in einfachen, vordefinierten Paketen - oder Bündeln - an, wie es in der Telekommunikationsbranche üblich ist.

Die niedrigste Stufe bietet grundlegende Internet-, Telefon- und TV-Dienste; die mittlere Stufe bietet robustere Dienste; und mit der höchsten Stufe erhalten die Kunden sehr schnelles Internet, unbegrenzte Anrufe und eine Vielzahl von TV-Kanälen.

Mit nur drei Auswahlmöglichkeiten ist es für die Kunden einfach. Das Unternehmen jedoch..."